Verstehen statt Raten- Warum eine professionelle Verhaltensanalyse vor dem Coaching unverzichtbar ist.

Verstehen statt Raten- Warum eine professionelle Verhaltensanalyse vor dem Coaching unverzichtbar ist.

Oliver

Wann beginnt unsere Arbeit mit dem Kunden und warum stellen wir so viele Fragen?

Diese Frage wird uns regelmaessig gestellt. Gerne erklaeren wir im folgenden Beitrag, warum unsere Arbeit weit vor dem eigentlichen Training beginnt und weshalb eine gruendliche Vorbereitung entscheidend ist.

Der Start unserer Zusammenarbeit

Unsere Arbeit beginnt meist bereits Wochen vor dem ersten physischen Besuch beim Kunden zu Hause. Zunaechst fuehren wir in der Regel ein ausfuehrliches Telefongespraech, in dem wir die individuelle Situation besprechen, wichtige Details klaeren und ueber Moeglichkeiten, Risiken sowie die Wirkung unserer Coachings informieren.

Dabei beantworten wir offene Fragen zum Ablauf und schaffen eine realistische Erwartungshaltung auf beiden Seiten.

Ganzheitliche Analyse statt Schnellloesungen

Anschliessend beginnt die eigentliche Detailarbeit: die umfassende Analyse und Auswertung unserer ganzheitlichen Anamnese mittels eines eigens entwickelten Fragebogens.

Hier werden moegliche Ursachen der Verhaltensproblematik eruiert, zuchtgenetische Hintergruende analysiert, Stammbaeume begutachtet sowie Arztberichte, Laborbefunde und Klinikberichte interpretiert.

Auch behoerdliche Berichte, Verfuegungen und Massnahmen von Veterinaeraemtern fliessen strukturiert in den Trainingsplan ein. Parallel dazu werden Erfolgsaussichten, Risiken und moegliche Limitationen eines Coachings sorgfaeltig abgewogen.

Der erste Besuch beim Kunden

Erst wenn alle relevanten Informationen vollstaendig vorliegen und alle offenen Punkte geklaert sind, erfolgt der erste Besuch vor Ort. So koennen wir optimal vorbereitet in das Training starten und uns ein reales Bild der Situation im gewohnten Umfeld machen.


Wozu dient der ganze Aufwand vor der eigentlichen Trainings-Arbeit?

Ausgangslage vieler Kunden

In den meisten Faellen nehmen Kunden erst Kontakt mit uns auf oder werden von Tieraerzten oder anderen Fachstellen an uns ueberwiesen, nachdem bereits durchschnittlich fünf bis zehn Hundetrainer oder Hundeschulen konsultiert wurden.

Oft blieb der gewuenschte Erfolg aus oder das Verhalten des Hundes hat sich weiter verschlechtert. Haefig wird auch eine Second Opinion, eine Wesensbeurteilung oder eine fundierte Risikoeinschaetzung gewuenscht.

Hoher Leidensdruck erfordert klare Konzepte

In solchen Situationen ist der Leidensdruck hoch. Kunden erwarten rasche, klare und wirksame Trainingsansaetze. Dies ist nicht der richtige Zeitpunkt fuer langwierige Versuche oder unstrukturierte Methoden nach dem Motto hilft es nicht, schadet es nicht.

Verantwortung fuer Hund und Besitzer

Stehen Hundebesitzer vor schweren Entscheidungen wie Euthanasie, Verzichtsabgabe oder Umplatzierung, muss jede Empfehlung und jeder Handgriff fundiert, verantwortungsvoll und fachlich abgesichert sein.

Denn es geht um die Zukunft des Hundes und seines Besitzers.

Unser Anspruch

Genau deshalb lieben wir, was wir taeglich tun: systematische, fachlich fundierte Analysen mit umsetzbaren Trainingskonzepten zu verbinden.

Unsere Arbeit ist individuell auf jedes Hund-Mensch-Team abgestimmt und zielt darauf ab, nachhaltige Veraenderungen zu erreichen, die langfristig Bestand haben.

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